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Frischzellenkur für das Tanzland-Gewölbe

Das Gewölbe unterm Tanzland – eine große Chance für uns
Ziel der Ertüchtigung des Gewölbes ist die Erweiterung unserer räumlichen Möglichkeiten die es uns gestatten, künstlerische Projekte auf dem Gebiet Foto/Video/Siebdruck zu realisieren und im kleinen Rahmen als „Performance-Space“ zu nutzen.
Diese künstlerischen Arbeitsformen sind seit Beginn unseres Wirkens ab 1993 Bestandteil unserer Tätigkeit, konnten aber aufgrund räumlicher Gegebenheiten nur rudimentär in unsere Arbeit einfließen.
Das Tanzland-Konzept von der Idee bis zur öffentlichen Präsentation von Tanzstücken, schließen Bühnenbild, Layout (von Plakaten bis Programmheft), Kostüm und Multimedia-Auftritten wie Videotrailer mit ein.
Das Gewölbe fit machen – Was ist zu tun
Um den Gewölbekeller als Projektraum herzurichten, sind folgende bauliche Maßnahmen notwendig:
+ Elektroarbeiten: Verlegung Wechselschalter, Steckdosenleitungen auf Putz, inkl. Leuchten
+ Wasser/Abwasser: Wasser- /Abwasseranschluss anbinden, WC einbauen
+ Mauerwerkssanierung: Abbruch/Durchbruch einer Wand, Sichtmauerwerk sanieren, Putzarbeiten
+ Heizung: Einbau/Anschluss einer Heizung Diese Arbeiten/Anschaffungen werden nach Schätzung ca. 45.000 bis 50.000 Euro kosten.
Aus Eigeneinnahmen über unsere Kurse, Workshops und Aufführungen ist die Finanzierung der baulichen Eingriffe nicht möglich; es sei denn, wir lassen uns 10 Jahre Zeit.
Und so brauchen wir Euch!
Wie funktioniert eine Leih- und Schenkgemeinschaft?
Erfahrungen befreundeter Kulturträger der Stadt (Peter-Weiss-Haus, LIWU) zeigen, dass eine "Leih- und Schenkgemeinschaft" für diesen Zweck gut funktioniert.
Und das geht so:
Jemand möchte das Vorhaben unterstützen und erklärt sich bereit, monatlich ca. 14€ über 3 Jahre zu spenden. Nach 3 Jahren wären das ca. 500€. Das Geld wird aber gleich benötigt, nicht erst in 3 Jahren. Hier hilft die Leih- und Schenkgemeinschaft der GLS-Bank weiter, denn diese zahlt die 500€ sofort aus. So kommen bei 20 bis 30 Spendenwilligen relativ schnell 15.000€ zusammen; der „Rest“ wird über eine beantragte Förderung und Eigenanteile finanziert. Mit Hilfe der Leih- und Schenkgemeinschaft wird es somit möglich, auch mit kleinen monatlich gespendeten Beiträgen insgesamt große Summen zusammen zu bekommen. Die Spendenquittung für die Steuererklärung wird am Ende eines jeden Jahres zugeschickt.

wir über uns

Das Tanztheaterprojekt Rostock existiert seit 1992. Von einigen Tanzbegeisterten gegründet, entwickelte sich dieser „lose“ Zusammenschluss zu einer Tanzschule, Tanzcompany und einem Ort für Ausbildung und Entwicklung auf dem Gebiet Tanz. Nach Jahren der Wanderschaft durch Rostocker Räume, Baracken und einigen „Zwischenlösungen“ sind wir langfristig in der östlichen Altstadt angekommen. Unsere Trainings- und Probenräume - die „tanzand-studios“ - bezogen wir 2001, 2005 und 2011. Elf Trainingsleiterinnen und Trainingsleiter begeistern derzeit etwa 300 Kinder und Jugendliche und 150 Erwachsene pro Woche.Das „Tanztheaterprojekt Rostock“ ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, ein anerkannter, freier Träger der Jugendhilfe, Mitglied im Landesverband freier Theater und Mitglied im Landesverband der Kinder- und Jugendkunstschulen Mecklenburg-Vorpommern (LVKJ).
Wir arbeiten in enger Partnerschaft mit:
Breakdance ConneXion MV: http://www.bcmv.de/
Typhon Crew: http://www.typhon-crew.com/

Kinder- und Jugendbereich

Bewegung und Tanz ist besonders für Kinder und Jugendliche ein Grundverhalten: Sie bewegen sich, weil es ihnen Spaß macht. Bewegung erzeugt positive Emotionen und so wird das Lernen mit Lust, Spiel und Freude verbunden und dadurch positiv besetzt.

Unsere Arbeit im Kinder- und Jugendbereich folgt dem Ansatz, dass sich der Unterricht von den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen ableitet, von ihren Vorlieben und ihrer Art, ihre Umwelt zu erleben. Ziel der Kurse ist nicht in erster Linie, bestimmte Tanztechniken zu vermitteln, vielmehr stehen neben Rhythmus, Koordination und Beweglichkeit die Phantasie und die natürliche Bewegungsfreude im Vordergrund, als auch soziale Kompetenz, Gemeinschaftsgefühl und Anstrengungsbereitschaft. Wir wollen das kreative Potential der Kinder und Jugendlichen mit künstlerischen Mitteln stärken, was wiederum ihr Selbstwertgefühl und die positive Ausstrahlung auf ihre direkte Umgebung erhöht. Die Tanzklassen für Kinder sind in zweijährige Altersstufen geteilt – von 0,5 bis 16 Jahre. Neben den regulären Kursen bieten wir auch für besonders tanzfreudige Kinder erweiterten Unterricht an. Das Jugendtanztheater „F.A.C.T.“ und die Jungsgruppe „electric flyers“ erarbeiten zudem jährlich ein abendfüllendes Tanztheaterstück. Eine Besonderheit sind unsere Angebote „Tanz für Jungs“ in drei Alterstufen. Hier überwiegen sportliche Übungen, Rhythmik, Breakdance-Elemente.

Kurse für Erwachsene

Einen ähnlichen Ansatz wie im Kinder- und Jugendtanz verfolgen wir im Erwachsenenbereich. Körperliche Bewegung schließt geistige ein und umgekehrt. Der soziale Aspekt ist uns dabei genauso wichtig, wie der „rein“ körperliche. Sinnliche Wahrnehmung, Erkennen, Ausloten und Erweitern eigener Möglichkeiten (geistige, körperliche und soziale), Umsetzung in Aktivität, nonverbale und verbale Kommunikation sind wichtige Säulen in unserem Unterricht.

Das Tanztheaterprojekt organisiert und veranstaltet Kurse, Workshops und Projekte für Erwachsene im Freizeitbereich, semiprofessionellen und professionellen Bereich. Inhaltliche Hauptlinien sind: moderne Tanztechniken (Modern, Jazz, Hip Hop, Break Dance, Contemporary), Tanztheater, Ballett, Improvisation und Körperarbeit. Periphäre Arbeitsgebiete sind: Yoga, Qi Gong, Tai Chi, Pilates, Beweglichkeit, Körperarbeit, etc.. Spezialkurse wie Choreographie, Inszenierung/Gestaltung haben die Ausrichtung, Teilnehmer an Bühnenarbeit heranzuführen und Mut zur „Eigenproduktion“ zu machen.

Zeitlich begrenzte und inhaltlich differenzierte Weiterbildungsprojekte für Personen, die im sozialpädagogischen und Bildungsbereich arbeiten und Weiterbildungen für Lehrer (über L.I.S.A) werden kontinuierlich durchgeführt und in den kommenden Jahren weiter ausgebaut.

 

künstlerische Arbeit

Die jlling-company wurde 1994 als freies Tanztheater gegründet. Der Ursprung des Namens ist eine etwas längere und kuriose Geschichte, die hier nicht extra ausgebreitet werden soll. Allerdings erzählen wir die Story auf Anfrage gern - ausführlich und in den schillernsten Farben.

In den vergangenen Jahren (inklusive des jlling-Vorläufers von 1992 bis 1994) wurden über 50 Stücke produziert und aufgeführt. Dabei muss das Wort "Tanztheater" als Sammelbegriff für alle "Zwischengenre" herhalten. „jlling“ experimentiert zunehmend mit "artfremden" Kunstformen wie bildende Kunst, visual art/Dekor, studio gemixte Geräuschcollagen, Raumkunst, performing art u.a.m. Bodenständiges Tanztheater im allgemein üblichen Sinne ist aber nach wie vor bei uns fest im Programm.

So lassen sich Tanzstücke für Kinder und Erwachsene, experimentelles Theater, Soli, Duette und "Massenstücke" in unserem Repertoire finden.

Der Großteil unserer Tanzproduktionen ist hausgemacht. Wie sich vorerst nichts ahnende Kursteilnehmer in den "tanzland-studios" nach ausdauerndem Training auf der Bühne wieder finden, so trauen sich Einige den Schritt zum/zur Choreographen/Choreographin. Und das mit Erfolg! Einige unserer Stücke wurden bereits zu großen Tanz-Festivals eingeladen und erstaunt aufgenommen (es gibt eben auch in der Provinz Menschen, die hochwertige Kunst produzieren).

Als Gäste in Sachen jlling-Inszenierungen zeichneten bisher Romy Hochbaum (HMT Rostock) und Kurt Koegel (USA).

 

Genre übergreifende Projekte

Die Tendenz, in „jlling“-Produktionen andere Kunstformen einzubeziehen, hat sich verstärkt. Licht, Raum- und Bühnenform, Musik und Ausstattung sind wichtiger Teil der Gesamtform. Dabei bleiben unsere Mittel einfach - weniger ist oft mehr. Requisiten- und Ausstattungsstücke sind von uns nicht zu erwarten. Joachim Manger (Industriedesigner) fertigte für uns eine hochbewegliche Bühne („Die Hölle, das sind die Andern. ...“), Susann Pietzsch (Schmuck- und Modegestalterin) entwarf Kostüme („fraktur.“). Kostüme, Lichtdesign und Ausstattung für die Kinderstücke „Nachtblau“ und „Putzmunter“ wurden von Schülern eines Leistungskurses Kunst an einem Rostocker Gymnasium entworfen und gefertigt.